SPECIAL: Leistungsmessung fürs Rad
Radcomputer zur Leistungsdiagnose
Zur Freude der Triathleten übertragen nahezu alle Hersteller die gemessenen Daten wie Leistung und Trittfrequenz aus den Leistungssensoren über ANT+ Technologie. Das bedeutet, es muss nicht immer gleich ein neuer Radcomputer zur Auswerwertung der Leistungsmessung erworben werden. Vorgestellt werden einige Geräte, die dies können.
Garmin Edge
Kompatible Fahradcomputer der Firma Garmin tun das in der Produktlinie Edge, welche ab der Produktkennzeichnung 500 die Leistungsdaten drahtlos empfangen, das momentane Leistungsbild messen sowie anzeigen und die Daten speichern. Der zeichnet neben den Leistungsdaten die gewohnten Daten wie Distanz, Geschwindigkeit, Position und Höhe auf. In dem Gerät arbeitet ein GPS-Chip mit hoher Empfindlichkeit und ein barometrischer Höhenmesser.
Der dient zugleich als GPS-Fahrrad-Computer mit Touchscreen. Das Display wurde robust gestaltet und kann dennoch mit Handschuhen bedient werden. Das helle Farbdisplay ist bei allen Lichtverhältnissen gut lesbar und ist wasserfest. Der Edge 800 zeichnet den Weg mit einem GPS-Empfänger mit hoher Empfindlichkeit auf und verliert das Signal auch unter Bäumen nicht so schnell. Der Empfänger nutzt die HotFix®-Satellitenvorhersage, um die Position schneller zu berechnen und kann die Zeitzone automatisch anpassen. Auf den Garmin Edge 800 sind noch weitere nützliche Trainingsfunktionen zur Trainingsplanung enthalten: Auto Pause®, Auto Lap® und Strecken, sodass Sie aufeinanderfolgende Fahrten auf derselben Route vergleichen können.
CycleOps Joule
Ein reinrassiger Radcomputer für das Radtraining mit Leistungsmessung ist der CycleOps Joule.
Der Radcomputer Joule 2.0 ist kompatibel mit allen ANT+ Sensoren, welche einen eigenen Code zum Übertragen der gemessenen Daten haben. Die Radcomputer wird dann mit dem Leistungsmesser einmalig gekoppelt und kann fortan Trittfrequenz, Geschwindigkeit, Herzfrequenz (wenn vorhanden) und die Leistung aufgezeichnen. Schon während des Trainings auf dem Rad bietet dieser umfassende Informationen zu den Leistungsdaten. Unter anderem Anzeigen und Berichte für: Maximale Leistung, Zeiten ohne Leistungserbringung (Zero-Watts), kumulierte Leistung (übrigens von Training Peaks entwickelt) sowie die durchschnittliche und maximale Leistung Watt/Kilogramm.
O-synce MACRO X
Die junge deutsche Marke O-synce hat den bisher preiswertesten Radcomputer zum Anzeigen der Messwerte aus der Leistungsmessung auf den Markt gebracht. Mit dem ( O-Synce Fahrradcomputer MACRO high X ) bspw. wird ein relativ großes, randloses Display angeboten, welches zusammen mit der Positionierung vor dem Vorbau eine gute Ablesbarkeit ermöglicht. Ein 3-Tasten Schalter-Konzept bietet eine einfache Bedienung direkt am Lenker, ohne ihn loszulassen.
Speziell für Triathlonräder entwickelt sind die optionalen Fernschalter, welche z.B. direkt neben dem Bremshebel oder den Aerobars liegen können. Was ein Radcomputer sonst noch können sollte: Der Brustgurt nimmt die Herzfrequenz des Fahrers auf und sendet die Daten an das ANT+ fähige Smartphone; die Heart2bike App errechnet dann aus der aktuellen Herzfrequenz und den gemessenen Leistungsdaten die empfohlene Herzfrequenzzielzone.
Übrigens: Die intelligente Heart2bike-Technologie von GIGATRONIK und o-synce wurde mit dem Eurobike Award 2011 ausgezeichnet.
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