Woche 1 in meinem ersten Triathlontrainingscamp
Nachdem das Wetter heute so gar nicht mitspielt (draußen stürmt und regnet es) habe ich Zeit für ein Fazit der ersten Woche hier im Trainingscamp von Pro. Training Tours.
Die erste Woche war richtig super! Ich bin in dieser Woche 531 km radgefahren, und habe damit die kilometerreichste Woche meines Radsportlerlebens (zumindest seit Beginn meiner Trainingsaufzeichnung) hinter mir. Nachdem ich jeden Morgen mit einem gewissen Respekt auf die immer höher werdende Zahl der angesetzten Kilometer geschaut habe, muss ich sagen, dass es am Ende der Woche bei der bisher längsten Etappe sogar deutlich besser ging als am Anfang.
Gefahren bin ich immer in der "25er-Schnitt"-Gruppe mit Florian. Das besondere an der Gruppe ist, dass wir immer etwas weiter gefahren sind als geplant, da Florian öfter mal geringfügige Orientierungsschwierigkeiten hatte.
Die Gruppe hat von Tag zu Tag immer besser harmoniert, und da wir ja nicht so flott unterwegs waren wie Tom hatte man auch genug Möglichkeiten sich zu unterhalten. Ich muss sagen, dass ich so viele interessante Menschen kennengelernt habe und es richtig bedaure dass zumindest Heike und Paul heute wieder Richtung Deutschland fliegen werden.
ich war etwas überrascht, wie viel Platz das Laufen neben dem Radfahren einnimmt. Vor Beginn des Camps hatte ich mit einem noch größeren Radschwerpunkt gerechnet. Aber ich glaube, dass das gerade für mich als Einsteiger eigentlich genau das richtige ist. So bin ich immerhin noch 32 km gelaufen, und wenn das Wetter so bleibt kommen heute wohl nochmal 18 dazu.
Geschwommen bin ich bisher nur einmal. Dafür das erste Mal im eigenen "Neo"! Es lief recht flüssig und ich war glücklich als Florian meinte, dass es an meiner Technik nichts auszusetzen gäbe. Allerdings habe ich trotz Neo beim Umziehen danach ziemlich gefroren, und da ich am meisten Angst vor einer Erkältung habe werde ich mit dem Schwimmen weiterhin sehr vorsichtig sein.
Bleibt mir zu hoffen, dass das Wetter in der zweiten Woche doch nochmal besser wird, weil nur mit Laufen wird es auf die Dauer wohl eher langweilig.
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