Klassische Periodisierung im Triathlon, was ist das?
Bei der traditionellen Periodisierung wird festgelegt, bei welchen Saisonhöhepunkten der Sportler jeweils in Höchstform sein soll. Ausgehend von diesen Wettkämpfen wird das jährliche Training zeitlich rückwärts organisiert. Physiologisch gesehen ist es nicht möglich, die Kondition in mehreren Bereichen gleichzeitig zu verbessern. Daher wird das Training so geplant, dass im Laufe des Jahres in bestimmten Zeitabschnitten jeweils bestimmte Leistungsbereiche herausgearbeitet werden, während in den anderen Bereichen die Fitness lediglich erhalten wird. Die Periodisierung arbeitet auf der Grundlage der „Zyklisierung“. Dies ermöglicht den Übergang von einem breit gefassten zu einem eng gefassten Trainingsfokus.
Man unterscheidet dabei 3 Trainingszyklen:
- einen Mikrozyklus von 1–14 Tagen
- einen Mesozyklus von 2 Wochen bis zu 6 Monaten und
- einen Makrozyklus von 1–4 Jahren.
Der Makrozyklus hat einen breiten Trainingsfokus. Der Mesozyklus sieht ein detaillierteres Training vor, und der Mikrozyklus ist die kleinste Trainingseinheit.
Allgemein wird das Jahr in 4 Trainingsphasen unterteilt:
- die Konditionsphase (oder Vorbereitungsphase)
- die Übergangsphase
- die Vorwettkampf-/Taperphase
- die Wettkampfphase.
Generell gilt, dass beim Triathlon während der Off-Season und in der Vorbereitung Trainings hauptsächlich die Grundausdauer trainiert wird.
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