Triathlon Magazin: 5 Fragen an...

Triathlon ist ein ganzheitlicher Sport und über die Ernährung während eines Wettkampfes kann man als Triathlet viel lesen. Jedoch interessieren sich viele Triathleten für eine ganzheitliche Ernährung.

Kann ein Couch-Potato 'einfach so' zum Fitness-Triathlet werden?

Der Körper baut an jedem Tag 100 Milliarden neuer Zellen. Ist die Ernährung nicht gut, dann ist die Leistungsfähigkeit des Körpers auf die Dauer nicht gegeben, da die Belastbarkeit der körpereigenen Zellen zu schlecht ist. Eine Ernährung mit Variationen aus Salat, Gemüse, Fisch und gelegentlich Fleisch liefert die Basis für starke Zellen. Die Couch-Potatos mutieren bei dieser Ernährung zum „Gourmet-Läufer“.

Oft hat man ja richtigen Heißhunger nach einer intensiven oder langen Trainingseinheit. Wie wichtig ist das Essen für den Triathleten nach dem Training?

Die wichtigste Phase der Regeneration ist direkt nach dem Training: innerhalb der ersten 20 Minuten sollten nach erschöpfender Belastung 2 Gramm Kohlenhydrate und 0,4 g Eiweiß pro Kilo Körpergewicht in flüssiger Form aufgenommen werden. Nach normaler Belastung ist es jeweils die Hälfte. Wir arbeiten in dieser ersten Regenerationsphase immer mit rotem Traubensaft in Verbindung mit stark eiweißhaltigen Sportgetränken.

Können Jedermann-Triathleten und Hobbysportler mit Gewürzen die Stoffwechsel-Aktivierung steigern?

Ganz eindeutig ja. Jeder Sportler sollte deutlich mehr Gewürze essen. Dadurch gehen Entzündungen, die nach jeden härteren Training sich einstellen schneller weg. Gewürze wie Zimt, Kurkuma, Pfeffer und Ingwer passen sehr gut z.B. in einen Fruchtjoghurt.

Die ambitionierten Triathleten sind meistens schon mit einem gut strukturierten Trainingsplan ausgestattet. Sie haben viel Erfahrung bei der Erstellung von Ernährungsplänen bei Spitzensportlern, wie z.B. von Jan Frodeno. Vielen stellt sich die Frage, wie man seinen Körper noch besser austrainieren kann.

Wir wäre eine Kombination aus Training und Diät?

Wer mehr aus seinem Training machen will, der muss seine Ernährung nach dem Training optimieren: der Körper wird leistungsfähiger, wenn er den Trainingsreiz optimal beantworten kann. Eine Anpassungssreaktion ist z.B. die Erhöhung der Pufferkapazität oder der enzymatischen Kapazität in der Muskelfaser. Für diese Anpassung bedarf es jedoch einer optimalen Nährstoffversorgung.

Kurzum: ein Sportler, der moderat trainiert und anschließend dem Körper die Nährstoffe gibt, die er für die Anpassung benötigt, ist besser dran, im Vergleich zu einem Sportler, der hart trainiert jedoch anschließend sich schlecht versorgt.

Viele Spitzentriathleten und vor allem Hobby-Triathleten haben Familie oder sind neben dem Sport viel auf Reisen. Oft steht dann nicht das gewohnte Essen zum Angebot.

Wie geht man mit dem Problem der „Convinience-Food“ um?

Wer viel auf Reisen ist, der muss einfach im Vorfeld mehr planen: einen Joghurt bekommt man überall oder kann ich überall mitnehmen – wenn ich dann Weizenkeime und / oder  ein gutes Müsli dabei habe, bin ich immer gut versorgt. Auch wer sich zu Hause seine Schnittchen selber hochwertig vorbereitet, der kommt nicht in die Gefahr eines Unterzuckers, bei dem häufig nur noch „Schrott“ gegessen wird.  Auch kann man immer einen Chilistreuer dabei haben und damit sein  Essen aufpeppen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sportverletzungen und Ernährung?

Der beste Schutz vor Verletzungen ist eine optimale Ernährung. Gelenke, Muskeln und Bindegewebestrukturen sind dadurch deutlich stabiler. Und wenn eine Verletzung trotz guter Ernährung aufgetreten ist, so kann diese um ca. 50 % schneller ausheilen, wenn die Nährstoffversorgung stimmt.  Wie dies geht habe ich in meinem neuen Buch „Sportverletzungen von A bis Z“ zusammen mit Professor Wessinghage dargestellt.

Es gibt ja leider nicht nur Sonnentage. Beim Triathlonsport kommen auch Verletzungen vor, die man auskurieren muss.

Wie ernährt sich der Triathlet während einer Verletzungspause?

Wer verletzt ist, dem empfehle ich 2 Bücher von mir „Die Lauf-Diät“ für die hochwertige Ernährung im Alltag und das Buch „Sportverletzungen von A bis Z mit dem spezifischen Nährstoffbedarf.

Lesetipp: Im E-Book „Die neue Erfolgsstrategie im Sport“ schreibt Dr. Feil über die Wirkung von Aminosäuren im Sport. 

Auf welche Nahrungsergänzungsmittel sollte ein Triathlet setzen?

Die gute Eiweißsteuerung in der Regenerationsphase ist entscheidend für den Trainingserfolg. Diese regenerationsfördernde Eiweißversorgung  ist in diesem E-Book beschrieben und darauf sollte der Triathlet nicht verzichten. Darüberhinaus sollte er wissen, wo er mit seinem Immunsystem steht, bevor er ins Training einsteigt. Ein kostenloser Immun-Check kann auf human-energy-check.de gemacht werden.

 

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