Triathlon Magazin: Pulsuhren für Triathlon

(c) Garmin

Sofort bereit zum Trainieren - Herzfrequenzmessung am Handgelenk

(c) Garmin

Klassische Herzfrequenzmessung erfolgt immer mit dem Herzfrequenzgurt, welcher am Oberkörper getragen wird. Dieser ist jedoch immer recht lästig und kann auch langen Läufen oder bei starker Hitze wundschürfen. Die Idee, die Herzfrequenz zur Trainingssteurung direkt am Handgelenk zu messen, hatten auch schon andere Hersteller, siehe der Cardio Runner von TomTom, doch sehr praktisch auch für spontane Trainingsläufe und einfach in der Handhabung.

Garmin stellt mit dem Forerunner 225 seine erste GPS-Laufuhr mit Sensortechnologie von Mio vor. Der Forerunner 225 ist dazu mit Farb-Display, Activity Tracker und Live-Tracking ausgestattet. Das optisch ansprechende Display zeigt Herzfrequenz und den einstellbaren Herzfrequenzbereich an. So ganz im Trend der modernen Fitness fungiert der Forerunner 225 als Fitness Tracker und zählt Schritte, berechnet Kalorien und Distanz. Für Bewegungsmuffel zeigt der Aktivitätsbalken mit Vibrationsalarm, wenn es wieder Zeit wäre sich zu bewegen. 

Doch wie genau funktioniert die Messung? Der auf der Rückseite der Uhr angebrachte Sensor sendet ein Lichtstrahl auf die Haut und misst die zurückommende Lichtmenge, wobei hier schon geringe Unterschiede in der Blutströmung wahrgenommen werden können und gemessen werden. Diese erhaltenen Werte stehen nun zur Berechnung der Herzfrequenz zur Verfügung. Um nicht von Umgebungslicht gestört zu werden, ist auf der Uhrrückseite ein Silikonring angebracht.  

Daneben ermöglicht der eingebaute Beschleunigungssensor die Messung von Tempo und Distanz auch Indoor auf dem Laufband. Ausgetattet mit Bluetooth punktet die Uhr zusätzlich mit automatischem Daten-Upload zum Beispiel auf Garmin Connect, sowie Live-Tracking-und Social-Media-Sharing. Bei einer Akkulaufzeit von bis zu vier Wochen im Uhr-Modus und acht Stunden im Trainingsmodus empfiehlt sich die Uhr auch für lange Einheiten.

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