Erfolg im Triathlon - mit den richtigen Zielen!

(c) Ingo Kutsche

Triathlon Magazin: Motivation und Ziele

Die Ziele des Jahres fest im Griff? Mal Hand aufs Herz, wer hat sich zum Jahresanfang nicht haufenweise mit guten Vorsätze vollgepackt - mehr Kilometer auf dem Rad, jeden Sonntag 'nen langen Lauf, mehrere Triathlon Veranstaltungen Olympische Distanz im Rennkalender? Oder aber auch die Klassiker: eine bessere Fitness durch hohe Grundlagenschaffung, Muskel- und Kraftaufbau und Gewichtsreduktion?

Schon jetzt ist es an der Zeit, diese Ziele auf Erreichbarkeit hin zu überprüfen, denn nicht immer gelingt die Umsetzung auch sofort. Mag sein, dass die Ziele zu unspezifisch waren oder die Messlatte einfach zu hoch gelegt wurde. Frag doch mal die Triathlon-Profis, die setzen sich mit vielen kleinen Teilzielen auseinander und sind ständig in Konsultation mit Trainern um die Zielerreichungsstände zu besprechen. Das Erfüllen der Erwartungen und Setzen der neuen Messlatten gleicht dem Jonglieren.

Ziele und Träume im Triathlon

Für die richtige Motivation im Triathlon ist eine klare Differenzierung von Zielen und Träumen notwendig. Nicht jeder Freizeitsportler wird über 20 Stunden Zeit fürs Training aufbringen und schon gar nicht den finanzielle Aufwand tätigen wollen, um Spitzensportler zu werden. Zumal auch jeder Athlet sein Talent-Reichweite und physische Leistungsgrenze hat, so dass alles umsetzbar ist. Daher ist es wichtig zwischen Träumen und Zielen zu unterscheiden.

Träume sind das "Big Picture", so steht bei vielen Triathleten der Finish über eine Triathlon-Langdistanz oder aber auch DER Langdistanz in Hawaii hoch im Rennen. Ein Traum ist daher als Richtungsweiser zu verstehen, der zur Erfüllung langfristig geplant sein soll.

Ziele sind da immer eher mittel- bis kurzfristig angelegt, und das Beste ist: wenn sie richtig gesetzt sind, motivieren und unterstützen sie die Fähigkeit der Athleten, die Leistung zu steigern. Wie auch in der Berufswelt (speziell dem Projektmanagement) definieren sich gute Ziele über die SMART-Kriterien:

  • Spezifisch - so präzise wie möglich definiert.
  • Messbar - über eine Vorgabe von einer Zeit
  • Akzeptiert - und vereinbar mit Beruf, Familie und Leben!
  • Realistisch - sollte die Vorgabe von einer Zielzeit sein
  • Terminiert - die Festlegung bis wann.

Die Motivation ist der Wegbegleiter bei der Erreichung von Zielen und dem Wahrwerden von Träumen, ohne einen inneren Antrieb kann man keinen Erfolg haben. Die Frage ist nur: Wie hole ich mir immer die richtige Motivation, um aus den vollen zu schöpfen? Dazu gibt es eine Reihe von Strategien, die im Mentaltraining angewendet werden. Im unteren Teil des Beitrags sind dazu Leseempfehlungen gegeben.

Triathlon Saison Highlight und Teilziele

Was ist das große Ziel der Saison? Ist es die erste Lang- oder Mitteldistanz im Sommer, die Langdistanz mit einem Zeitlimit oder sogar eine vordere Altersklassen-Platzierung? In der klassischen Periodisierung bietet sich an, vor dem großen Saisonhighlight Teilziele zu stellen. Diese Teilziele sind idealerweise am Ende eines Vorbereitungszeitraumes zu platzieren, um so eine Überprüfung des Zwischenstandes zu haben. Einige Ideen, wie ein Triathlet der Langdistanz so etwas planen könnte:

  • Planung eines Halbmarathon mit Endzeit am Ende der Vorbereitungsphase 1 (VP1),
  • Duathlon im Abschluss an Vorbereitungsphase 2 (VP2),
  • Trainingswettkämpfe über Sprint- oder Olympische Distanz während Wettkampfperiode (WP),
  • Abschlusstest im Triathlon über Mitteldistanz 4-5 Wochen vor Langdistanz.

Was tun bei Nichterreichung von Zielen? Die Gründe für die Unter- oder sogar Übererfüllung der Ziele können vielfältig sein und sind mit gesundem Menschenverstand individuell zu beantworten. Solltest du dann feststellen, dass das Zwischenziel nicht optimal gesetzt war, dann solltest du keine Scheu vor einer Änderung haben. Große Dinge brauchen halt seine Zeit!

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