Dieses Jahr musste das Schwimmen wegen zu hoher Wellen leider durch 10km Laufen ersetzt werden. Die Umorganisation des Wettkampfes hat fast eine Stunde länger gedauert als angekündigt. Wir mussten uns in ca. 25 Minuten umziehen und Beutel umpacken und Toillettengang machen um dann fast eine Stunde am Start zu warten. Infos gab es in dieser Zeit keine. - Ich denke aber, dass es keine leichte Aufgabe ist, ein solches Event in so kurzer Zeit komplett neu zu organisieren.
Die Langdistanzler waren gezwungen auf die Halbdistanz zu wechseln. Dies lag wohl zum einen an der geringen Zahl derjenigen, die unter den gegebenen Umständen noch Langdistanz machen wollten, zum anderen daran, dass der Wettkampf dann noch bis nach 0:00 Uhr dauern würde. Die Langdistanzler, mit denen ich gesprochen habe, waren aber froh, dass sie nur "halb" machen mussten. Die Radstrecke ist extrem profiliert mit (für eine Ironmandistanz) knackigen Anstiegen. Und auch die Laufstrecke ist nicht eben gerade flach. Die Darstellung des Höhenprofils auf der Homepage kann hier sehr täuschen.
Die Radstrecke war für mein Empfinden sehr gut gekennzeichnet. Ich konnte mich jedenfalls nicht verfahren und das will schon was heißen. Anders die Laufstrecke. Hier war ich nicht der einzige, der auf dem Kurs mit sehr vielen Kreuzungen entweder falsch oder garnicht geleitet wurde. Hier haben sich einige aus Versehen eine bessere Platzierung geholt, was insbesondere an den vorderen Bereichen für Unmut bei den Athleten gesorgt hat.
Die Verpflegung auf den Strecken ist ok, aber nicht überragend. Auf der Radstrecke gibt es eine Verpflegungsstation, die auf der Runde beidseitig angefahren werden konnte, so dass man ca. alle 20km Wasser, Iso, Gel, Riegel nachfüllen konnte. Mir hat man beim ersten Stopp Iso statt Wasser angedreht, was je nachdem, wie man sich organisiert hat schon mal mehr als ärgerlich sein kann. Auf der Laufstrecke waren ca. alle 2km Verpflegungsstationen. Hier gab es zusätzlich noch Cola und Bananen, leider nix Salziges. Die Langdistanzler hatten außerdem die Möglichkeit einen "special needs" Beutel an der Verpflegungsstation hinterlegen zu lassen. Hier konnte man sowohl Kleidung, als auch Essen oder sonstiges rein tun und hatte somit eine Möglichkeit z.B. auf einen Wetterumschwung während der langen Radstrecke reagieren zu können.
Die Organisation im Vorfeld würde ich als spanisch bezeichnen. Es wurde zum Beispiel nirgendwo geschrieben, dass es einen Abhol- und Bringservice vom um zum Flughafen gibt. Aber 14 Tage vor dem Wettkampf hat man eine Mail mit der Frage nach den Flugdaten erhalten. Diejenigen, die bis dahin noch keinen Shuttle gebucht hatten, hatten dann einen kostenlosen Shuttle, der pünktlich, schnell und bequem war. Auch das Buffet auf der Nudelparty vor dem Wettkampf war besser als jedes andere Buffet, das ich bisher erlebt habe. Nicht nur Nudeln, sondern frische Salate, Fleisch, Obst, große Auswahl an Getränken. Und alles in ausreichender Menge. Da es sich um eine relativ kleine Veranstaltung handelt hat man auch immer wieder die gleichen Leute getroffen und kam schnell ins Gespräch.....
| Bewertungs Detail | |
|---|---|
| Gesamt | 3 / 5 |
| Rennen | 3 / 5 |
| Service | 5 / 5 |
| Rahmen | 2 / 5 |
| Publikum | 2 / 5 |

