Ironman Serie

Andreas Böcherer und Karin Thürig neue Europameister beim IRONMAN 70.3

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Früh morgens um 7 Uhr eröffneten 45 Profiathleten den „härtesten halben Tag des Jahres“ mit dem Schwimmen über 1,9km im Raunheimer Waldsee. Die darauf folgenden 90 Radkilometer verlangten den Athleten schon viel ab, doch galt es zum Abschluss noch den Lauf über 21,1km zu absolvieren. 2.400 Athleten aus über 50 Ländern gingen bei der Sparkassen Finanzgruppe IRONMAN 70.3 European Championship an den Start und stellten sich in der Kurstadt Wiesbaden dieser Herausforderung. Mehrere zehntausend Zuschauer verfolgten den Wettkampf an den Strecken und unterstützten Profiathleten und Freizeitsportler lautstark. Andreas Böcherer (Freiburg), der dieses Jahr schon beim IRONMAN 70.3 in der Schweiz siegreich war, bestimmte von Beginn an den Rennverlauf und drückte mit der schnellsten Radzeit des Tages dem Rennen früh seinen Stempel auf. Mitfavorit Sebastian Kienle musste nach einem Sturz aussteigen und somit war der Weg für Böcherer frei. Auf dem anspruchsvollen Radkurs musste er sich erst den Angriffen des Schweizers Matthias Hecht erwehren, beim Laufen kam ihm dann Filip Ospaly (CZE) am nächsten. Nach 4:08:36 Std. überquerte Böcherer die Ziellinie vor dem Kurhaus in Wiesbaden und, gefeiert von den zahlreichen Zuschauern, wurde er zum ersten Mal Europameister auf der IRONMAN 70.3- Distanz. Er verwies den Tschechen Filip Ospaly (4:10:19 Std.) auf den zweiten Rang, der sich mit einer starken Laufleistung gegen seinen Landsmann Martin Krnavek (4:15:02 Std.) behaupten konnte. Matthias Hecht, der noch auf Platz 2 liegend vom Rad stieg wurde in 4:17:01 Std. Vierter und lag damit 5 Minuten vor dem Russen Dmitry Rosryagev. Auch bei den Damen konnten die Zuschauer eine neue Europameisterin feiern. Karin Thürig (Schweiz), konnte sich auf dem Rad entscheidend von den Verfolgerinnen absetzen, denn als ehemalige Rennradprofi-Athletin kam ihr die, mit vielen Anstiegen gespickte Strecke, sehr entgegen. Nach 4:45:47 Std. lief sie über die Ziellinie und verwies damit die Österreicherin Eva Wutti (4:50:54 Std.) auf den zweiten Platz. Wutti verhinderte damit einen Schweizer Doppelerfolg, denn mit nur 45 Sekunden Rückstand kam die 6-malige Hawaiigewinnerin Natascha Badmann als dritte Frau ins Ziel. Die Siegerin der letzten beiden Auflagen des IRONMAN 70.3, Yvonne van Vlerken (Niederlande) kam diesmal auf den vierten Platz und lag mit der Zeit von 4:52:27 Std. nur eine Sekunde vor der Neuseeländerin Joanna Lawn. Beste deutsche Athletin war Anja Ippach (Fürth) auf Rang 7. Kai Walter (Geschäftsführer Xdream Sports & Events): „Wir haben wieder hervorragende Leistungen auf sehr hohem Niveau gesehen und die neuen Strecken wurden sowohl von Sportlern, als auch von den Zuschauern angenommen. Ohne die phantastische Unterstützung des Publikums und der über 1500 freiwilligen Helfer wären diese Leistungen nicht möglich gewesen. Solche Tage bleiben Athleten und Zuschauern lange im Gedächtnis.“

Triathlon News vom: 14. Aug 2011
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