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triathlon knowhow: Sportpsychologie

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Beschäftigten sich Triathleten eingehender mit Sportpsychologie, hätte das großartige Auswirkungen auf ihre sportliche Leistung. Warum sind Mentaltechniken dann nicht so verbreitet wie Tempoläufe, Koppeltraining und Co.? Weil das Thema für viele Neuland ist. Die neue triathlon knowhow soll das ändern.

Die Sportpsychologie interessiert sich für all das, was Sie in Training und Wettkampf erleben. Für das, was Sie denken, für alles, was Sie fühlen: ob Sie Schmerzen ertragen können oder wie Sie sich zur zweiten Trainingseinheit an einem verregneten Montag motivieren. Wie Sie handeln: ob Sie bei einer Reifenpanne im Wettkampf routiniert den Schlauch wechseln oder Ihr Rad in den Graben pfeffern. Sie interessiert sich für Ihre Selbstgespräche, für Ihre Stressresistenz. Ob Sie mit Ihren Gedanken bei sich sind oder beim Gegner.

Aufgaben meistern

Als Teilgebiet von Psychologie und Sportwissenschaft forscht die noch relativ junge Disziplin Sportpsychologie gern an Triathleten. Die Trainingsbelastung ist extrem, Anforderungen wie eine Langdistanz sind nur mit großer innerer Stärke zu meistern. Sich über Stunden im Wettkampf zu quälen, monatelang zu endlosen Trainingseinheiten zu motivieren – da kommt es auf die mentalen Fähigkeiten ganz besonders an. Für Profitriathleten ist es mittlerweile selbstverständlich, neben dem Coach für die Trainingssteuerung auch noch mit einem Mentaltrainer zusammen zu arbeiten. Denn aus den psychologischen Kernkompetenzen im Triathlon, nämlich dem Selbstvertrauen, dem festen Willen, der Durchsetzungs- und Motivationsfähigkeit sowie der Stressresistenz lässt sich bei jedem – wirklich jedem – noch etwas herausholen.

Wer dank mentaler Techniken an Selbstvertrauen zulegt, wagt im Wettkampf viel eher den entscheidenden Angriff. Wer lernt, sich durchzusetzen, kommt nach der ersten Boje im vorderen Teil der Schwimmgruppe heraus und wird nicht durchgereicht. Wer aktive Entspannungstechniken beherrscht, erholt sich von einem harten Training in deutlich kürzerer Zeit. Derjenige steckt auch zusätzliche Herausforderungen besser weg, managt Berufs- und Familienleben mit mehr Zufriedenheit für alle Beteiligten. Er setzt sich realistische Ziele, die ihn fordern, ohne zu überfordern.

Den Kopf trainieren

Ganz offensichtlich würde es großartige Auswirkungen haben, würde man sich eingehender mit dem Psychotraining beschäftigen. Warum sind Mentaltechniken dann noch nicht so weit verbreitet wie Tempodauerläufe, Koppeltraining und Co.? Weil das Thema für Viele schlicht Neuland ist. Die Informationslage ist dürftig und die Herangehensweise oft unsicher. Diese triathlon knowhow soll Ihnen deshalb einen Überblick über die Sportpsychologie im Triathlon liefern. Experten erläutern die wichtigsten Mentaltechniken, zeigen, wie sie wirken, wie sie angewendet werden und wie Sie davon persönlich am besten profitieren. Außerdem nehmen sie den „Schrecken“, den die Psychologie auf viele von uns (immer noch) ausübt. Dabei funktioniert Mentaltraining im Prinzip wie physisches Training. Es gibt Übungen, die regelmäßig wiederholt werden müssen. Die anfangs schwierig sein können, die dem Einen leichter fallen als dem Anderen, weil es auch im Mentalen „Talente“ gibt. Die aber immer trainierbar sind. Von denen also jeder profitieren kann. Wie im sportlichen Training gehört Entschlossenheit und Ausdauer dazu. Psychologie ist kein Hexenwerk, sie ist ehrliche Arbeit.

Zielsetzungstraining, Visualisieren, Krisenmanagement – all das benötigt Übung.

Triathlon News vom: 19. Oct 2014
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